Formative Überprüfung — Verständnis ohne Note erfassen
Eine Vorlage für eine formative Zwischenüberprüfung: 4-6 Quizfragen mit sofortigem Feedback für Studierende und ein Cockpit für die Lehrkraft mit einer Übersicht pro Lernziel. Für formatives Handeln während oder nach einer Unterrichtsstunde oder Schulung. Keine Note, aber echte Erkenntnisse.
Diese Vorlage verwendenDer Fragenmix
- 1Definition oder Begriff· Fakten
Multiple-Choice-Frage, die prüft, ob grundlegende Fakten behalten wurden. Z. B. was ist X?
- 2Zweiter Fakt· Fakten
Eine zweite Frage auf Faktenebene, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Z. B. welches X gehört zu Y?
- 3Anwendung· Verständnis
Eine offene Frage oder Multiple-Choice-Frage, die prüft, ob der Studierende das Konzept anwenden kann. Z. B. welches X passt zu dieser Situation?
- 4Vergleich· Verständnis
Prüft, ob der Studierende Unterschiede benennen kann. Z. B. worin unterscheidet sich X von Y?
- 5Reihenfolge oder Schritte· Verständnis
Eine Ranking-Frage, die das Prozessverständnis prüft. Z. B. bringe diese Schritte in die richtige Reihenfolge.
- 6Neue Situation· Transfer
Eine offene oder Multiple-Choice-Frage, die prüft, ob der Studierende es auf einen neuen Fall anwenden kann.
Was du erhältst
- 6 vorkonfigurierte Fragetypen
- Sofortiges Feedback für Studierende nach jeder Antwort
- Lehrkraft-Cockpit mit einer Übersicht pro Lernziel
- Studierende ohne Konto per QR oder Sitzungscode
- Export als PDF für dein Archiv oder zur Reflexion
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine formative Überprüfung?+
Eine formative Überprüfung ist eine Zwischenmessung, die zeigt, ob die Studierenden den Stoff bisher verstehen — ohne dass eine Note entsteht. Anders als bei einer Prüfung ist das Ziel Feedback, nicht Beurteilung. Für die Lehrkraft: Wenn du weißt, wo die Studierenden stehen, kannst du deinen Unterricht anpassen. Für Studierende: Sie sehen, was sie schon können und wo sie noch üben müssen.
Wie unterscheidet sich das von einer Abschlussprüfung?+
Eine Abschlussprüfung misst, ob die Lernziele erreicht wurden — für eine Note. Eine formative Überprüfung misst, ob die Studierenden auf dem richtigen Weg sind — zur Steuerung. Beide verwenden ähnliche Fragen (Multiple-Choice, offene Fragen), aber der Zweck unterscheidet sich. Tipp: Formative Überprüfungen lassen sich nicht nur zwischen Unterrichtsstunden einsetzen, sondern auch mitten in einer Stunde (nach einem Theorieblock, bevor du zur Fallstudie übergehst).
Wie viele Fragen enthält eine gute formative Überprüfung?+
4-6 Fragen, die die Hauptpunkte des Stoffes abdecken. Zu wenige: Du bekommst kein verlässliches Bild. Zu viele: Die Studierenden steigen aus. Verteile sie: 1-2 Fragen, die Fakten prüfen, 2-3 Fragen, die das Verständnis prüfen (Anwendung, Vergleich), 1 Frage, die den Transfer prüft (Kannst du das auf eine neue Situation anwenden?).
Was macht das Lehrkraft-Cockpit während der Überprüfung?+
Eine Echtzeit-Übersicht darüber, wer antwortet, welche Antworten eingehen und welche Fragen sich als schwierig erweisen. Pro Lernziel siehst du die Erfolgsquote. Für die Lehrkraft: direkter Input, um zu entscheiden, ob du das Konzept erneut erklärst, ein anderes Beispiel gibst oder weitermachst. Für die Studierenden: sofortiges Feedback zur eigenen Antwort.